Der Energieberater II 3. Juli 2009 No Comments

Der Bericht des Energieberaters ist eingetroffen. Es handelt sich dabei um ein ca. 100 seitiges Dokument, in dem zunächst der Ist- Zustand der Immobilie beschrieben ist. Darauf folgen unterschiedliche Vorschläge zu Maßnahmen mit denen der Energiebedarf der Immobilie zu senken wäre. Insgesamt handelt es sich im konkreten Fall um 9 Maßnahmen:
1. Ersatz der Haustür
2. Ersatz der Fenster
3. Außendämmung der Fassade
4. Auf-und Zwischensparrendämmung des Daches
5. Dämmung der unbeheizten Kellerräume
6. Sonnenkollektoren auf dem Dach
7. Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage
8. Kombination der Maßnahmen 1-7
9. Einbau einer Holz-Pelletheizanlage

Laut seiner Berechnung können wir die Forderungen der KfW nur dann erreichen, wenn wir die Maßnahmen 1-7 kombinieren. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob ich das denn will. Dies würde bedeuten, dass wir uns 14 cm Dämmung auf die Wände kleben müssten. Damit würde die Wandstärke dann auf ca. 50cm ansteigen. Das gibt dann einen Burgen-ähnlichen Ausblick aus den Fenstern.

Mal schauen, das gilt es noch mit dem Architekten abzuklären.

Der Energieberater 1. Juli 2009 No Comments

Wenn man ein älteres Haus saniert, bekommt man von der Kreditanstalt für Wiederaufbau unter Umständen eine Förderung in Form eines vergünstigten Kredits oder eines Zuschuss. Die Voraussetzung hierfür ist eine eingehende Beratung eines Energieberaters, der einen Maßnahmenkatalog zusammenstellt, und Vorschläge für eine Energieeffiziente Sanierung macht. Um eine Förderung für uns zu erreichen, haben wir uns einen Energieberater in unserer Nähe gesucht, der gestern mit uns durch die Immobilie gestiefelt ist, um Vorschläge auszuarbeiten. Am kommenden Freitag werden wir dann gemeinsam die Vorschläge anschauen. Dazu bald mehr.

Die Nachbarschaft 28. Juni 2009 No Comments

Wir haben das Wochenende genutzt um uns mal unserer neuen Nachbarschaft vorzustellen. Bei unserer Haus-zu-Haus Tour haben wir mal unsere vier Gesichter in die Türen gehalten, und einen ersten -hoffentlich positiven- Eindruck hinterlassen. Umgekehrt konnten wir natürlich auch einen ersten Eindruck gewinnen. Insgesamt scheint die Aktiongut angekommen zu sein. Wir sind durchweg auf positive Resonanz gestoßen.

Die Steuer 26. Juni 2009 No Comments

“Endlich” ist nun auch der Steuerbescheid des Finanzamtes Rheingau Taunus gekommen. Erstaunlicherweise hat man sich hier mehr Zeit genommen, als beim Makler oder beim Notar. Scheinbar leidet man unter Personalmangel.

Die Bauordnung 25. Juni 2009 No Comments

So…. die Antwort vom Amt ist gekommen. Da sind nun doch ein paar Dinge zu beantragen. Netterweise wurde mir die Hessische Bauordnung nebst deren Anlagen zugesandt, durch die ich mich nun wühlen werde. Zum Glück lesen sich solche Gesetzestexte ja flüssig, und man versteht sie sofort…. 😛 Zumindest habe ich mal verstanden, dass ich eine Bushaltestelle auch ohne Baugenehmigung errichten dürfte. Fehlt mir nur noch der Bus….

Das Amt 18. Juni 2009 No Comments

Nachdem wir ja nun vorhaben an dem neuen Haus einiges umzubauen, stellt sich die Frage, was von den geplanten Maßnahmen der amtlichen Genehmigung bedarf. Hierzu haben wir einen Anfrage an unser lokales Bauamt gestellt, und warten nun gespannt auf eine Antwort. Auch interessant ist, ob es für einige der Umbauten auch nachbarschaftlicher Zustimmung bedarf. Auch darauf wird es hoffentlich eine Antwort geben.

Interessant ist auch die Tatsache, dass es eine Gutachterbehörde gibt, die Immobilienwerte beurteilt, und einen Fragebogen -zu dessen Vervollständigung man verpflichtet ist- versendet. Der kam gestern ins Haus geflattert, und ist nun wieder auf dem Weg zurück.

Die Ungeduld 17. Juni 2009 No Comments

Irgendwie brennt es unter den Nägeln. Man will etwas machen. Da wir aber im Moment noch nicht Hand anlegen können, beschränken sich die Aktivitäten auf planerische Tätigkeiten. Dabei konzentrieren wir uns im Moment mal primär auf den geplanten Elternbereich des Hauses. Da soll ein Schlafzimmer, eine Bad und wenn es klappt noch eine Sauna rein. Dazu müssen die Fenster an andere Stellen. Irgendwie sind das im Moment noch zu viele Freiheitsgrade…..

Parallel dazu rennen wir dann in Küchenstudios und Badezimmerläden rum, um uns mal erste Eindrücke zu holen, was man denn so machen kann. Ein erster Planungsvorschlag für eine Küche liegt schon vor, aber da kommt noch mehr.

Die erste Rechnung 25. Mai 2009 2 Comments

hmpffff. Kaum sind wir drei Tage beim Notar aus der Tür, flattert auch schon die erste Rechnung ins Haus. Der Makler hätte gerne für seine Tätigkeit die “ortsübliche” Provision in Höhe von 5% des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer. Na gut, kommt ja nicht ganz unerwartet, aber tut schon irgendwie weh. Leider wussten wir von dem Haus nichts bevor der Makler mit dem Angebot kam, und das obwohl es nur ein paar Schritte entfernt liegt. Naja, da kann man nichts machen.

Die Entscheidung 22. Mai 2009 No Comments

Am 22.05.2009 ist es dann so weit. Wir gehen zum Notar um unsere Entscheidung amtlich zu machen. Der Notar ist Herr Destreé aus Eltville. Er verliest den Vertrag sehr ordentlich, erklärt Konsequenzen und Hintergrund und lässt auch Raum für Fragen. Auch für einen geschichtlichen Ausflug zum Thema Auflassung ist noch Zeit.

Nach einer guten Stunde sind dann alle Unterschriften auf dem Kaufvertrag, und es gibt kein zurück mehr.

Wenn alles planmäßig läuft, können wir ab dem 01.10.2009 mit den Umbauarbeiten am Haus beginnen.

Der Start 15. Mai 2009 No Comments

Hallo zusammen,

dieser Blog lag die ganze Zeit ungenutzt in der Gegend rum. Ich bin bisher nicht so der große Autor gewesen. Nun ist aber ein neues Thema ganz groß für uns geworden, und ich würde gerne die Chronologie davon ohnehin festhalten:

Wir haben ein Haus erworben. Es handelt sich um einen Bungalow in Geisenheim Marienthal, ganz in der Nähe unseres aktuellen Wohnorts. Was uns an dem Haus gleich gefallen hat, ist das großzügige Raumangebot im Wohnbereich.

Bevor wir uns entschieden haben das Haus zu kaufen, haben wir schon ein paar Besichtigungen durchgeführt, zuletzt mit einem Architekten zusammen, der uns über den zu erwartenden Sanierungsaufwand in Kenntnis gesetzt hat. So wie es ausschaut kommt da einiges auf uns zu:
Dach neu, Fassade isolieren, neue Fenster, ein paar Betonarbeiten, alte Wände raus, neue Wände rein, 3 mal Bad neu und so weiter. Und da man dann eh alles anfassen muss, haben wir uns entschieden das Erdgeschoss komplett als Wohnetage zu nutzen, und den Kindern das Untergeschoss zur Verfügung zu stellen. Mal schauen, was die Planerei sonst noch so bringt.
Haus